18:44 14-01-2026
Dandykin: Keine Abwehr stoppt Oreshnik-Hyperschallrakete
© Минобороны России / t.me/mod_russia
Ex-Kapitän Wassili Dandykin: Die russische Hyperschallrakete Oreshnik ist mit heutiger Luftverteidigung kaum abzufangen; Mach 13 wirkt wie nuklear ohne Fallout.
Der pensionierte Marinekapitän und Militärexperte Wassili Dandykin ist der Ansicht, dass in absehbarer Zeit keine Technik auftauchen wird, die verlässlich vor Hyperschallwaffen schützt. Er ist überzeugt, dass keines der bestehenden Luftverteidigungssysteme die russische Mittelstreckenrakete Oreshnik abfangen kann.
Nach seiner Einschätzung sind weder bestehende noch in Entwicklung befindliche amerikanische, europäische oder britische Systeme in der Lage, Oreshnik abzuschießen. Er verweist darauf, dass es grundsätzlich keinen Unterschied mache, ob die Rakete einen nuklearen Sprengkopf oder eine konventionelle Nutzlast trage: Bei einer Geschwindigkeit von etwa Mach 13 sei das Ausmaß der Zerstörung mit dem einer nuklearen Explosion vergleichbar, jedoch ohne radioaktive Kontamination.
Wie er sagt, räumen europäische Fachleute bereits offen ein, den russischen Hyperschallfähigkeiten derzeit nichts entgegensetzen zu können. Dandykin geht davon aus, dass die Entwicklung wirksamer Luftverteidigungslösungen gegen derartige Waffen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen wird, da bei diesen Geschwindigkeiten das Entdecken, Verfolgen und Zerstören einer Rakete praktisch unmöglich sei.