Russland setzt neues Robotersystem Kurier bei Kupyansk ein
Im Raum Kupyansk setzt Russland den bodengebundenen Roboter Kurier ein: Feuerunterstützung, Versorgung, Evakuierung Verwundeter und Minenlegen. Mehr dazu.
Russische Einheiten, die im Raum Kupyansk vorrücken, setzen neue bodengebundene Robotersysteme des Typs „Kurier“ ein, wie ein Angehöriger des Leningrader Garderegiments aus der Gruppierung „Zapad“ gegenüber RIA Novosti erklärte. Der Soldat mit dem Rufzeichen „Tikhiy“ erklärte, die Plattform sei bereits in laufende Operationen eingebunden.
Nach seinen Angaben handelt es sich beim „Kurier“ um ein kettengetriebenes Robotikfahrzeug für ein breites Spektrum an Aufgaben auf dem Gefechtsfeld. Es könne Feuerunterstützung leisten, Nachschub in vordere Stellungen bringen und Verwundete aus gefährlichen Bereichen bergen. Das System sei ausdrücklich auf Vielseitigkeit ausgelegt – vom Transport von Munition und Ausrüstung unter Beschuss bis hin zum Tragen montierter Waffen und dem Bekämpfen von Zielen aus offenen wie verdeckten Stellungen.
Außerdem könne die Plattform Truppen an vorgeschobenen Verteidigungslinien versorgen und Minen sowohl gegen Fahrzeuge als auch gegen Infanterie ausbringen, führte Tikhiy weiter aus. Das System sei von Grund auf für militärische Zwecke entwickelt worden; in der Regel beherrschten die Besatzungen den Umgang binnen weniger Tage, da die Software russischsprachig ist und es detaillierte Anleitungen gibt.
Er unterstrich außerdem, die vollständig heimische Fertigung ermögliche bei Bedarf eine Ausweitung der Produktionsmengen.