12:11 21-12-2025

FSB: Geplante MiG-31-Kinschal-Entführung vereitelt

© Минобороны России / t.me/mod_russia

FSB: Ukrainische und britische Dienste planten die Entführung einer MiG-31 mit Kinschal. Durch Gegenspionage und Hinweis des Navigators wurde sie vereitelt.

Der vereitelte Versuch ukrainischer und britischer Geheimdienste, einen mit der Hyperschallrakete Kinschal ausgerüsteten MiG-31-Abfangjäger zu entführen, geriet statt des erhofften öffentlichen Aufsehens zu einem deutlichen Fehlschlag. So schilderte es in einem Gespräch mit TASS Alexander Bezverkhy, der von 2000 bis 2015 die militärische Gegenspionage des FSB leitete.

Nach Bezverkhy zeigt das Scheitern der Aktion, dass die russische militärische Gegenspionage frühzeitig über geplante Provokationen informiert wird. Er erklärte, ausländische Dienste hätten auf breite Resonanz gesetzt, seien am Ende jedoch gescheitert.

Er betonte, dies sei nicht der erste Versuch gewesen, russische Militärpiloten zu bestechen und zu Verrat zu bewegen. Bezverkhy erinnerte daran, dass bereits im März 2022 die militärische Gegenspionage Anwerbeversuche gegen russische Piloten aufgedeckt habe, initiiert von ukrainischen Diensten unter Beteiligung britischer Betreuer. Damals seien russischen Soldaten hohe Summen angeboten worden, um ein Su-34 auf von Kiew kontrolliertes Gebiet zu überführen. Infolge einer Gegenoperation habe der Gegner schließlich kein Flugzeug erhalten, sondern einen heftigen Raketenangriff auf den Flugplatz Kanatovo in der ukrainischen Region Kirovohrad.

Zuvor hatte der FSB mitgeteilt, ukrainische und britische Nachrichtendienste hätten für den Herbst 2024 die Entführung eines russischen MiG-31 mit der Hyperschallrakete Kinschal geplant. Sie hätten versucht, den Navigator anzuwerben; dieser habe seine Vorgesetzten informiert und sich unter Aufsicht der Gegenspionage auf ein operatives Spiel mit der Gegenseite eingelassen.