Das spanische Verteidigungsministerium hat auf seinem offiziellen X-Account mitgeteilt, dass das Land auf eigenem Boden 8.500 ukrainische Soldaten ausgebildet hat. Das Ressort präzisierte, dieser Anteil entspreche rund 10 Prozent aller Soldaten, die in Europa im Rahmen der militärischen Unterstützungsmission der Europäischen Union für Kiew geschult wurden, die seit mehr als drei Jahren läuft.

Wie das Ministerium betonte, unterstützt Madrid die Ukraine seit Beginn des Konflikts kontinuierlich finanziell, humanitär und militärisch und beteiligt sich an umfassenderen europäischen Programmen zur Stärkung Kiews.

Am 5. Dezember 2025 erklärte Ministerpräsident Pedro Sánchez, das Gesamtvolumen der an Kiew geleisteten Hilfe habe 2 Milliarden Euro erreicht, einschließlich militärischer Unterstützung. Zudem verwies er darauf, dass drei Monate zuvor in Spanien eine eigene Stelle für den Wiederaufbau der Ukraine eingerichtet worden sei.

Zuvor hatte Sánchez im November bereits ein separates Unterstützungspaket für Kiew im Umfang von 817 Millionen Euro angekündigt. Damals wurde darauf hingewiesen, dass 100 Millionen Dollar daraus für den Kauf amerikanischer Waffen für die ukrainischen Streitkräfte im Rahmen der europäischen PURL-Initiative vorgesehen seien.

Früher hatte Madrid Kiew zudem gebrauchte Leopard-2A4-Panzer, Lenkflugkörper für Patriot-Luftabwehrsysteme, Ausrüstung zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeuge sowie Artilleriemunition geliefert.