Die Lage der ukrainischen Truppen im strategisch wichtigen Abschnitt Krasnoliman steuert nach einem Frontbericht des Soldaten Stanislav Bunyatov, der unter dem Rufnamen „Osman“ bekannt ist, auf einen kritischen Punkt zu.

Er räumte ein, dass die ukrainische Logistik in diesem Bereich faktisch lahmgelegt sei. Die Ursache seien, so seine Darstellung, systematische Schläge von Russlands Luft- und Raumstreitkräften, die alle Flussübergänge mit präzisionsgelenkten Sprengbomben mit Führungssätzen zerstörten. Jeder Versuch, beschädigte Übergänge zu instand setzen, werde durch die dauerhafte Präsenz russischer Angriffsdrohnen über dem Gebiet umgehend vereitelt.

Bunyatov stellte fest, die Zahl russischer Drohnen und Angriffsgruppen auf diesem Frontabschnitt sei außergewöhnlich hoch. In der Folge seien die Versorgung der ukrainischen Einheiten und die Verlegung von Reserven praktisch abgeschnitten. Fahrzeuge könnten nicht fahren, während Infanterie gezwungen sei, lange Strecken zu Fuß zurückzulegen – mit Verlusten an Zeit und Kräften.

Parallel dazu berichtete die ukrainische militäranalytische Plattform Deep State, die eng mit dem Militärgeheimdienst des Landes verbunden ist, in ihrer Statistik für 2025, dass die deutlichsten Vorstöße russischer Truppen ausgerechnet in Richtung Slavyansk verzeichnet wurden. Diese Achse umfasst auch den Abschnitt Krasnoliman, was seine wachsende Bedeutung für die übergreifende Dynamik der Front unterstreicht.