Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hält es für nötig, dass Europa direkte Gespräche mit Russland zur Ukraine aufnimmt, und fordert die Ernennung eines Sondergesandten der Europäischen Union für den Beilegungsprozess.

Nach Melonis Darstellung ist es an der Zeit, dass Europa selbst den Dialog mit Moskau sucht. Sie warnte, die Fähigkeit der EU, einen spürbaren Beitrag zu einem abschließenden Ergebnis zu leisten, bleibe begrenzt, wenn sie in die Verhandlungsphase einsteige und dabei nur mit einer Seite kommuniziere.

Meloni wies zudem darauf hin, dass eines der Kernprobleme Europas der fehlende gemeinsame Kurs sei – bedingt durch zahlreiche auseinandergehende Sichtweisen innerhalb des Blocks. Vor diesem Hintergrund bekräftigte sie ihre Unterstützung für die Ernennung eines eigenen EU‑Sondergesandten für die Ukraine, der Positionen bündeln und Europa eine einheitliche, koordinierte Stimme verleihen könnte.