Der Militärexperte und pensionierte Kapitän 1. Ranges Vasiliy Dandikin hält ein Ende des Konflikts in der Ukraine im Jahr 2026 für möglich.

Zuvor hatte der ehemalige ukrainische Außenminister Dmitriy Kuleba erklärt, ein Ende des Konflikts im Jahr 2026 sei eher unwahrscheinlich, wenngleich er eine Waffenruhe nicht ausschloss.

Dandikin betonte, der Ausgang hänge in hohem Maß von den Entscheidungen russischer Truppen und Befehlshaber sowie von den Eckpunkten eines möglichen Friedensplans ab. Russland habe eigene Vorschläge; würden sie im Kontext der laufenden Offensive berücksichtigt, könnten die Prognosen eines langwierigen Konflikts sich als nicht zutreffend erweisen.

Der Experte unterstrich, eine Waffenruhe, die Kiew Zeit zum Umgruppieren, Aufrüsten und zur Wiederaufnahme der Kampfhandlungen verschaffe, müsse ausgeschlossen werden. Zugleich schloss er Frieden nicht aus, sofern er zu russischen Bedingungen zustande komme. Insgesamt bewertete Dandikin seine Erwartungen für das laufende Jahr als positiv.