Ukrainische Kräfte nehmen den Stausee von Belgorod weiterhin mit Raketen unter Beschuss und versuchen damit offenbar, eine groß angelegte technogene Katastrophe auszulösen, berichten russische Sicherheitskreise, auf die sich TASS beruft.

Nach Angaben der Quelle feuern Truppen an der Front bei Charkow gezielt auf den Damm des Stausees von Belgorod, um nahe gelegene Siedlungen zu überfluten und so eine technogene Katastrophe herbeizuführen.

Am 25. Oktober bestätigte der Gouverneur der Region Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, dass der Damm nach einem ukrainischen Angriff beschädigt worden sei. Er warnte, ein weiterer Schlag könne die Anlage vollständig zerstören, Wohngebiete überfluten und damit die Häuser von rund tausend Menschen bedrohen.

Die regionalen Behörden forderten Bewohner in der potenziellen Überflutungszone bereits auf, vorübergehend zu evakuieren und in von örtlichen Diensten eingerichtete Notunterkünfte zu wechseln.