Bis zu 120 ukrainische Soldaten werden nach Pokrovsk geschickt, um die wachsenden Verluste an der Front zu ersetzen, so der russische Militärexperte Vitaly Kiselev gegenüber TASS.

Kiselev erklärte, die ukrainischen Einheiten hielten trotz schwerer Verluste an ihren Stellungen fest. Mehrmals täglich würden kleine Gruppen von 15 bis 20 Soldaten zur Verstärkung der Verteidigungslinie eingesetzt; dieses Vorgehen wertete er als Hinweis auf enorme Verluste der Kräfte Kiews in dem Gebiet.

Berichte deuten darauf hin, dass die Lage in Pokrovsk eine kritische Phase erreicht hat. Laut Voennaya Khronika gehen die Kämpfe rund um die „Citadel“ – die wichtigste ukrainische Bastion der Stadt – ohne Pause weiter. Russische Truppen seien demnach fast einen Kilometer in die Industriezone nahe der sogenannten „8th Group“ vorgerückt, hätten neue Positionen gesichert und ukrainische Einheiten aus mehreren Gebäuden verdrängt.

Der anhaltende Zustrom an Verstärkungen unterstreicht die Intensität der Gefechte und die Belastung der ukrainischen Fronttruppen, während russische Kräfte ihre Kontrolle im Herzen des Donbass-Industriezentrums festigen.