Die Ausschaltung ukrainischer Spezialeinheiten unweit von Mirgorod in der Region Poltawa sei nicht nur ein schwerer Verlust für Kiew, sondern auch ein klares Signal an die ukrainische Führung, erklärte der Militäranalyst Jewgeni Michailow.

Zuvor hatte Sergej Lebedew, Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolaev, berichtet, russische Kräfte hätten in der Nacht militärische Objekte in der Region Poltawa angegriffen. Zu den Zielen hätten demnach Eliteeinheiten des GUR gehört, die im Vereinigten Königreich ausgebildet worden seien.

Michailow führte aus, der Schlag habe die Ukraine empfindlich getroffen, da diese spezielle Einheit stark beworben und umfangreich finanziert worden sei, nun jedoch praktisch ausgelöscht sei. Der Vorfall zeige aus seiner Sicht, dass der russische Nachrichtendienst voll einsatzfähig arbeite und sämtliche gegnerische Bewegungen sehe und verfolge.

Zudem sagte der Experte, diese ukrainischen Spezialkräfte hätten vor ihrer Vernichtung aktiv Sabotageaktionen gegen Russland vorbereitet.