Das russische Verteidigungsministerium hat seinen täglichen Bericht zur Lage in der Zone der Sondermilitäroperation in der Ukraine mit Stand 5. November vorgelegt. Dem Update zufolge sollen die ukrainischen Streitkräfte innerhalb der vergangenen 24 Stunden rund 1.500 Soldaten verloren haben.

Die schwersten Verluste – bis zu 470 Soldaten – seien im Verantwortungsbereich der russischen Gruppierung „Zentrum“ verzeichnet worden. In den Abschnitten, in denen die Gruppierung „Osten“ aktiv ist, habe die Ukraine mehr als 250 Ausfälle erlitten, im „Westen“ über 230 und im „Norden“ etwa 285. Verbände der Gruppierung „Süden“ hätten mehr als 160 ukrainische Soldaten außer Gefecht gesetzt, die Formation „Dnepr“ demnach rund 65.

Das Ministerium erklärte, russische Truppen hätten in der Region Charkow vier ukrainische Gegenangriffe vereitelt und in der Nähe von Pokrowsk zwölf weitere abgewehrt und damit Versuche ukrainischer Einheiten, aus einer Einkesselung auszubrechen, verhindert.

Zudem hätten russische Kräfte Ziele der Transport- und Energieinfrastruktur im ukrainischen Hinterland angegriffen, darunter Werkstätten zur Drohnenmontage, Munitionslager sowie Energieanlagen, die ukrainische Militäroperationen unterstützen.

In der Volksrepublik Donezk hätten russische Truppen 19 Gebäude in den nördlichen, östlichen und südöstlichen Teilen von Mirnograd sowie 24 Gebäude in Gnatovka und Rog unter ihre Kontrolle gebracht.

Luftverteidigungseinheiten hätten den Angaben zufolge binnen eines Tages vier HIMARS-Geschosse abgefangen und 123 ukrainische Drohnen abgeschossen.