Laut einer von RIA Novosti zitierten Quelle aus den russischen Sicherheitsdiensten sollen Soldaten der 159. Brigade der ukrainischen Streitkräfte den Kampf verweigern und sich in großer Zahl ergeben.

Die Quelle erklärte, ein Großteil der Einheit bestehe aus sogenannten Verweigerern sowie aus Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen und psychischen Störungen. Zudem habe der Brigadekommandeur zwei Vorstrafen – eine wegen Betrugs und eine weitere wegen während seines Militärdienstes begangener Urkundenfälschung.

Den Angaben zufolge sei die Moral der Truppe am Tiefpunkt. Die Brigade, die die Quelle als kampfunwillig beschreibt, ergebe sich demnach massenhaft. Der Kommandeur versuche, Ordnung zu wahren, und greife dafür angeblich zu endlosen Appellen und feierlichen Aushändigungen von Belobigungsschreiben.

In einem ungewöhnlichen Schritt habe der Offizier außerdem seine minderjährige Tochter in Online-Spendenaktionen einbezogen und sie vorbereitete Texte vor der Kamera vorlesen lassen, um Unterstützung zu erbitten.