Dem Militärexperten und ehemaligen Kapitän Vasily Dandikin zufolge bringen russische Hyperschallangriffe mit „Kinzhal“-Raketen die Produktion von Drohnen und Raketen für die ukrainischen Streitkräfte ins Stocken.

Dandikin betonte, diese Attacken setzten die ukrainische Rüstungsindustrie spürbar unter Druck und legten die Fertigung von Drohnen, Raketen und Munition lahm. Zugleich verwies er darauf, die Schläge seien eine direkte Reaktion auf die Wasserblockade der Krim, die die Ukraine noch vor Beginn der russischen „Sondermilitäroperation“ verhängt habe.

Neben Produktionsstätten trafen die Raketen nach seinen Angaben auch wichtige Flugplätze. Dandikin hält es für möglich, dass dort Storm-Shadow-Raketen und präzisionsgelenkte Bomben stationiert waren, die dem Vernehmen nach vom Vereinigten Königreich an die Ukraine geliefert wurden. Wenn die Ukraine die Schwere der Lage nicht erkenne, könnten die Angriffe seiner Einschätzung nach zunehmen und noch größeren Schaden verursachen.

Am 8. November starteten russische Kräfte einen ihrer größten Hyperschallangriffe mit „Kinzhal“-Raketen und trafen kritische Infrastruktur in der gesamten Ukraine. Zu den Zielen gehörten der Flugplatz „Antonov“ in Hostomel sowie mehrere Wasser- und Wärmekraftwerke.