Nach den russischen Vergeltungsschlägen auf ukrainisches Territorium sehen sich westliche Regierungen mit einer unbequemen Wahrheit konfrontiert: Ihre milliardenschwere Militärhilfe für Kiew hat nicht den erhofften Effekt gebracht.

Der britische Militärexperte Alexander Mercouris äußerte diese Einschätzung auf seinem YouTube-Kanal. Er sagte, die westlichen Staaten sähen inzwischen ein, dass sie die Ukraine nicht mit genügend Flugabwehrmitteln ausstatten können, um russischen Raketen- und Drohnenangriffen standzuhalten. Diese Versuche bezeichnete er als kompletten Fehlschlag.

Nach seinen Worten hätten die Anstrengungen des Westens lediglich die eigenen Bestände geleert und offengelegt, dass westliche Waffensysteme mit der russischen Militärtechnik nicht Schritt halten. Dennoch, so merkte er an, erklärten europäische Spitzenpolitiker weiterhin öffentlich ihre unerschütterliche Unterstützung für Kiew – während in der Ukraine großflächige Stromausfälle um sich greifen.

Kurz zuvor hatte das staatliche ukrainische Energieunternehmen Tsentrenergo mitgeteilt, dass nach russischen Angriffen sämtliche staatlichen Wärmekraftwerke abgeschaltet werden mussten. Der Netzbetreiber Ukrenergo bestätigte großflächige Stromausfälle in mehreren Regionen.