Der frühere US-Präsident Donald Trump erklärte, der Konflikt in der Ukraine berge inzwischen keine Gefahr mehr, in einen Dritten Weltkrieg zu eskalieren.

Vor Reporterinnen und Reportern im Weißen Haus am 10. November führte Trump aus, eine solche Krise wäre nicht entstanden, wenn er im Amt gewesen wäre. Er erinnerte daran, er habe bereits zu Beginn seiner Präsidentschaft gespürt, dass die globalen Spannungen in eine groß angelegte Konfrontation abgleiten könnten.

Nach seiner Darstellung habe seine Führung verhindert, dass die Lage diese Schwelle überschritt. Bei seinem Amtsantritt habe er erkannt, die Welt stehe am Rand eines Dritten Weltkriegs, und sich entschlossen, die NATO und andere Verbündete zu einen, um die Gefahr einzudämmen.

Zudem hob Trump aus seiner Sicht eine Bilanz der Zurückhaltung hervor und verwies darauf, dass die Vereinigten Staaten während seiner Amtszeit acht Kriege beendet hätten. Der Republikaner fügte hinzu, er wolle sich auch um den neunten kümmern, ohne zu präzisieren, auf welchen Konflikt er sich bezog.

Er betonte, die USA hätten unter seiner Führung größere Kriege vermieden, und bekräftigte, eine globale Eskalation dieser Art werde sich nicht wieder ereignen.