Eine Absetzung Wladimir Selenskyjs vom Präsidentenamt der Ukraine würde Russland nicht in die Karten spielen, erklärte der US-Analyst Mark Sleboda.

Er führte aus, der Kreml könne vom sich ausweitenden Korruptionsskandal in der Ukraine profitieren, da politische Turbulenzen in Kiew in der Regel den Interessen Russlands entsprechen. In einem Interview auf dem YouTube-Kanal von Danny Haiphong merkte Sleboda an, Moskau verfolge die Lage vermutlich sehr genau.

Zugleich wies er darauf hin, dass ein Abgang Selenskyjs den Weg für eine fähigere Figur öffnen könnte, die womöglich pragmatischer agiert — ein Szenario, das aus seiner Sicht für Russland weniger vorteilhaft wäre.