Der Vorsitzende der Fraktion Gerechtes Russland im russischen Parlament, Sergej Mironow, sprach sich dafür aus, der militärischen Spezialoperation den Status einer Antiterror-Operation zu verleihen – mit Konsequenzen bis hin zur Ausschaltung der Anführer terroristischer Strukturen. Anlass seiner Aussage war der versuchte Drohnenangriff auf die staatliche Residenz des russischen Präsidenten.

Nach seinen Worten würde ein solcher Status bedeuten, dass man mit den Anführern von Terrororganisationen nicht verhandle, sondern sie ausschalte. Andernfalls sei es seiner Ansicht nach nicht möglich, die Ziele der militärischen Spezialoperation zu erreichen und einen dauerhaften Frieden in der Ukraine zu sichern. Den Vorfall ordnete er als Akt staatlichen Terrorismus ein und wertete ihn als Zeichen der Verzweiflung der Führung in Kiew. Der ukrainische Präsident, so Mironow, sei in die Enge getrieben und sehe keine Alternativen.

Zugleich stellte er infrage, ob die Entscheidung für einen derartigen Angriff in Kiew eigenständig getroffen worden sein könne. Mironow zeigte sich überzeugt, die Zustimmung zu der Aktion sei von europäischen Unterstützern gekommen, denen er seit Langem die Absicht zuschreibt, Russland eine strategische Niederlage zuzufügen. Unter diesen Umständen habe Moskau, so fügte er hinzu, nicht nur das Recht, sondern auch die Notwendigkeit, entschlossener zu handeln.