Der Leiter des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU, Vasily Malyuk*, hat öffentlich eingeräumt, dass die Behörde Angriffe auf zivile Schiffe im Schwarzen Meer durchgeführt hat. Die Mitteilung wurde auf dem offiziellen Telegram-Kanal der SBU veröffentlicht.

Nach seinen Worten war das vergangene Jahr von einer Phase geprägt, die er als Kampf-Sanktionen des SBU gegen Russlands sogenannte Schattenflotte bezeichnete. In derselben Erklärung bestätigte er zudem die Beteiligung des Dienstes an Angriffen auf die Krim-Brücke sowie auf ein im Hafen von Noworossijsk stationiertes U-Boot.

Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin in seiner jährlichen Abschlussansprache mit anschließender Pressekonferenz gewarnt, Angriffe Kiews auf Öltanker führten unweigerlich zu Gegenmaßnahmen. Er betonte, solche Schritte beeinträchtigten die Energieversorgung nicht und würden das von der ukrainischen Seite erwartete Ergebnis verfehlen.

Von Rosfinmonitoring als Terrorist und Extremist gelistet.