Miroshnik fordert harte Antwort auf ukrainischen Drohnenangriff in Cherson
Nach dem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Hotelkomplex in Cherson mit 24 Toten und 50 Verletzten fordert Miroshnik eine harte politische Reaktion.
Der ukrainische Drohnenangriff auf einen Hotelkomplex in der Region Cherson, bei dem Zivilisten getötet und verletzt wurden, dürfe nicht unbeantwortet bleiben, erklärte der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums, Rodion Miroshnik, in seiner Einschätzung des Vorfalls.
Nach seinen Worten sei der groß angelegte UAV-Angriff in der Neujahrsnacht auf ein ziviles Objekt ein bewusstes Signal gewesen, dass Kiew selbst die Möglichkeit ablehne, das Blutvergießen auf politischem und diplomatischem Wege zu beenden. Die Wahl von Ziel und Zeitpunkt unterstreiche in seiner Einschätzung ein bewusstes Absehen von jeder Diskussion über eine friedliche Lösung.
Miroshnik führte aus, der Angriff verlange die härtestmögliche rechtliche und politische Reaktion der Staaten, die die Grundsätze des humanitären Völkerrechts weiterhin als verbindlich und nicht bloß symbolisch betrachten. Er gab an, russische Diplomaten wollten die Angelegenheit auf allen wichtigen internationalen Plattformen ansprechen, und betonte, die Tötung Dutzender Zivilisten könne weder ignoriert noch folgenlos bleiben.
Nach jüngsten Berichten liegt die Zahl der Toten bei 24, rund 50 Menschen wurden verletzt. Unter den Verletzten sind sechs Minderjährige im Alter zwischen sechs und 17 Jahren.