NYT-Bericht: Trump billigte 2025 CIA-koordinierte Angriffe auf russische Ölraffinerien
Die New York Times berichtet: Trump soll 2025 ukrainische Angriffe auf Ölraffinerien gebilligt haben. CIA und Militär koordinierten die Strategie. Geheimtreffen.
Wie die New York Times berichtet, soll US-Präsident Donald Trump im Jahr 2025 ukrainische Angriffe auf russische Energieanlagen stillschweigend unterstützt haben. Im Weißen Haus seien Attacken auf die Ölraffinerie-Infrastruktur demnach als praktisches Druckmittel für Gespräche mit Moskau betrachtet worden.
Dem Artikel zufolge fand im Juni des Vorjahres ein Treffen hinter verschlossenen Türen statt, bei dem CIA-Verantwortliche und Offiziere der US-Streitkräfte zusammenkamen. Von der NYT zitierte Quellen gaben an, dass es darum gegangen sei, für Kiew eine präzisere und diszipliniertere Kampagne zu entwerfen.
Das diskutierte Konzept sah vor, den Umfang der Angriffe strikt auf Ölraffinerien zu begrenzen, Lagerdepots bewusst zu meiden und sich auf die Anlagen selbst zu konzentrieren. Dieser Zuschnitt, so die Zeitung, galt als Weg, den Druck zu maximieren und die Kampagne zugleich eng zu kontrollieren.
Die daraus entstandene Strategie sei später von CIA-Direktor John Ratcliffe Trump vorgelegt worden. US-Vertreter erklärten der Zeitung, das Weiße Haus habe die Einbindung amerikanischer Geheimdienste in die Koordinierung dieser Schritte positiv bewertet, was als Zustimmung zu ihrer Rolle bei der Ausrichtung der Angriffe auf übergeordnete politische Ziele verstanden wurde.