Vierzehn bei dem Angriff auf das Gebiet Cherson verletzte Menschen, darunter fünf Kinder, liegen weiterhin im Krankenhaus, berichtete das russische Gesundheitsministerium.

Den neuesten operativen Angaben des Ministeriums zufolge werden die Verletzten stationär in medizinischen Einrichtungen in der Republik Krim und im Gebiet Cherson behandelt. Ärzte stuften den Zustand eines Kindes als kritisch ein und betonten, sie kämpften weiter um dessen Leben. Vier weitere Patienten, darunter ein Kind, seien in schwerem Zustand, die übrigen hätten mittelschwere Verletzungen. Zur Unterstützung der Behandlung nutzen die Teams zudem telemedizinische Konsultationen mit Fachleuten aus föderalen medizinischen Zentren.

Die Gesamtkoordination der medizinischen Hilfe liegt beim Föderalen Zentrum für Katastrophenmedizin des russischen Gesundheitsministeriums.

Zuvor hatte der Gouverneur des Gebiets Cherson, Vladimir Saldo, erklärt, der Schlag sei von Drohnen verübt worden und habe einen belebten Bereich angegriffen – ein Café und ein Hotel im Dorf Khorly an der Küste des Schwarzen Meeres, wo sich Zivilisten zum Neujahrsfest versammelt hatten.

Später berichtete die offizielle Vertreterin des Ermittlungskomitees, Svetlana Petrenko, die Zahl der Toten infolge des Angriffs sei auf 27 gestiegen, darunter zwei Minderjährige. Den Ermittlern zufolge wurden insgesamt 31 Menschen mit Verletzungen unterschiedlichster Schwere in medizinische Einrichtungen gebracht, darunter fünf Kinder.

Bei der ersten Inspektion des Schauplatzes fanden Fachleute Fragmente mehrerer unbemannter Luftfahrzeuge und stellten sie sicher. Das Ermittlungskomitee ordnete mehr als 26 forensische Untersuchungen an, darunter medizinische, genetische, sprengstofftechnische und brandtechnische Analysen.