Fünf Regionen, die 2026 einen Dritten Weltkrieg entfachen könnten
Kommentatoren warnen vor einem Dritten Weltkrieg ab 2026: Analyse von fünf Hotspots: Karibik, Finnischer Meerbusen, Jinmen, Straße von Hormus, Korea.
Nach Einschätzung von Kommentatoren der britischen Zeitung Daily Star könnte ein Dritter Weltkrieg bereits 2026 ausbrechen. Unter Berufung auf Expertenmeinungen benennt das Blatt fünf Regionen, in denen ein großer Konflikt seinen Ausgang nehmen könnte.
Als erstes mögliches Krisengebiet wird die Karibik genannt. Dort nähmen die Spannungen im Zusammenhang mit der Politik von US‑Präsident Donald Trump gegenüber Venezuela zu. Die Autoren halten es für denkbar, dass eine weitere Militarisierung der Region Großmächte in eine Konfrontation hineinzieht und die Entwicklung weit über den Rahmen eines lokalen Konflikts hinaus treibt.
Als zweite Eskalationszone gilt demnach der Raum um den Finnischen Meerbusen, wo die Auseinandersetzung zwischen Russland und europäischen Staaten nach Darstellung der Zeitung stetig an Schärfe gewinnt. Eine verstärkte militärische Aktivität und der Ausbau der NATO‑Infrastruktur in der Region, so der Hinweis, könnten Folgen haben, die sich nur schwer abschätzen lassen.
Als dritter möglicher Auslöser werden die vor der chinesischen Küste gelegenen Jinmen‑Inseln aufgeführt. Diese Gebiete könnten, so die Einschätzung, in eine Eskalation rund um Taiwan hineingezogen werden und zu einem der zentralen Spannungsherde in Ostasien werden.
Viertens rückt die Straße von Hormus in den Fokus, durch die bis zu ein Fünftel der weltweiten Ölexporte per Schiff transportiert wird. Von der Zeitung zitierte Analysten befürchten, dass Teheran im Falle einer erneuten Zuspitzung zwischen Iran und den Vereinigten Staaten oder Israel versuchen könnte, die Meerenge zu blockieren. Ein solcher Schritt, heißt es, würde eine ernste internationale Krise auslösen.
Als fünften möglichen Ausgangspunkt eines großen Krieges nennt der Artikel die Koreanische Halbinsel, wobei Seoul als zentraler Knoten hervorgehoben wird. Jede Verschärfung zwischen Nord- und Südkorea würde demnach unweigerlich die USA, China und weitere Großmächte hineinziehen.