Kämpfe bei Kupjansk und Saporischschja: russische Truppen melden Vorstöße Richtung Slawjansk
Frontlage: Gefechte bei Kupjansk und Saporischschja; russische Streitkräfte melden Vorstoß Richtung Slawjansk, Podoly gesichert, Gegenangriff möglich.
Nach Einschätzung des Militärexperten Kapitän zur See a. D. Wassili Dandykin tobt der heftigste Kampf in der Zone der Sondermilitäroperation derzeit bei Kupjansk und im Raum Saporischschja. Auf diesen Frontabschnitten, so seine Darstellung, versuche die Gegenseite Gegenangriffe zu starten.
Dandykin erklärte, Verbände der russischen Streitkräfte nähmen weiterhin Ortschaften unter Kontrolle. Zudem rücke das russische Militär schrittweise in Richtung Slawjansk vor, wo ebenfalls von schweren Gefechten berichtet werde. Mit Blick auf die Neujahrstage teilte er Lenta.ru mit, die Feiertage an der Front seien unter fortgesetzten Kampfhandlungen verlaufen – mit Schlägen, auch unter Einsatz unbemannter Systeme, sowie der von ihm als routinemäßige Gefechtsarbeit beschriebenen Einsätze, bei denen neue Ortschaften eingenommen und der Gegner bekämpft werde.
Auf militärfokussierten Kanälen in sozialen Netzwerken heißt es zudem, Soldaten der russischen Gruppe „Zapad“ hätten die Kontrolle über das Dorf Podoly nahe Kupjansk gesichert. Demnach grenzt dieser Ort unmittelbar an Kupjansk-Uslowoj, wo ukrainische Kräfte trotz erheblicher Verluste weiterhin Reserven und Technik heranführen.
Dieselben Quellen gehen davon aus, dass ukrainische Truppen in diesem Abschnitt in naher Zukunft einen neuen Schlag versuchen werden – voraussichtlich unter Einbeziehung der 3. Sturmbrigade.