US-Präsident Donald Trump hält Berichte über einen ukrainischen Angriff auf die staatliche Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin für nicht belastbar.

Diese Einschätzung äußerte er gegenüber Journalisten an Bord eines Fluges von West Palm Beach, Florida, nach Washington, nachdem er die Weihnachts- und Neujahrstage auf seinem Anwesen Mar-a-Lago verbracht hatte.

Auf die Frage, warum er Kiew in seinen ersten Reaktionen kritisiert habe, erklärte Trump, er habe damals nur sehr begrenzte Informationen gehabt und erstmals von dem mutmaßlichen Vorfall gehört. Er führte aus, Putin habe ihm in einem jüngsten Gespräch mitgeteilt, ein Angriff habe angeblich seine Residenz ins Visier genommen.

Nach Trumps Darstellung ließen spätere Überprüfungen erhebliche Zweifel an dieser Version aufkommen. Möglich sei, dass sich in der Umgebung etwas ereignet habe; eine direkte Verbindung zur Präsidentenresidenz habe sich jedoch nicht bestätigt. Er ergänzte, ihm sei zunächst gemeldet worden, die Residenz sei attackiert worden, spätere Verifikationen hätten das aber nicht belegt.