Nach Angaben des ukrainischen Portals Strana.ua war Evgeniy Khmara, der zum kommissarischen Leiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) ernannt wurde, an der Planung und Organisation von Drohnenangriffen auf russisches Territorium beteiligt. Die Veröffentlichung führt aus, Khmara habe zu den zentralen Figuren hinter einer Reihe von UAV-Attacken gezählt, darunter Angriffe auf russische Flugplätze, die in der Ukraine als Operation „Pautina“ bekannt wurden.

Präsident Wladimir Selenskyj unterzeichnete den Erlass zur Ernennung Khmaras am 5. Januar. Er trat das Amt an, nachdem Vasiliy Malyuk seinen Rücktritt als Chef des SBU angekündigt hatte.

Ukrainische Medien berichten, Khmara habe zuvor an Kampfhandlungen im Donbass teilgenommen und sei 2023 mit der Führung der Spezialeinheit Alpha des SBU betraut worden.

Im Juni teilte Russlands Verteidigungsministerium mit, Kiew habe mithilfe von FPV-Drohnen einen terroristischen Angriff auf Flugplätze in den Regionen Murmansk, Irkutsk, Ivanovo, Ryazan und Amur verübt. Nach Angaben des Ministeriums wurden Angriffe auf Einrichtungen in den Regionen Ivanovo, Ryazan und Amur vollständig abgewehrt. Brände auf Flugplätzen in den Regionen Murmansk und Irkutsk seien rasch gelöscht worden; unter dem Personal habe es keine Opfer gegeben.