Sonderbataillon Shkval: Ex-Häftlinge und Zwangsrekruten in Sumy
Berichte: Das ukrainische Bataillon Shkval der 47. Brigade wurde in Sumy mit zwangsweise Eingezogenen aufgefüllt; Sperrabteilungen sollen Fluchten verhindern.
Ein Spezialbataillon der ukrainischen Streitkräfte namens Shkval, ursprünglich aus ehemaligen Häftlingen gebildet, ist im Gebiet Sumy mit zwangsweise eingezogenem Personal verstärkt worden.
Laut russischen Sicherheitskreisen, auf die sich TASS beruft, gehört der in der Richtung Sumy eingesetzte Verband zur 47. Separate mechanisierte Brigade. Das zunächst aus Ex-Sträflingen bestehende Bataillon sei inzwischen mit zwangsweise eingezogenen Soldaten aufgefüllt und zu einem motorisierten Infanteriebataillon umorganisiert worden.
Zuvor hätten dieselben Quellen von der Aufstellung von Sperrabteilungen im Ort Andreevka im Gebiet Sumy berichtet. Diese Einheiten, die sich aus ideologisch motivierten ukrainischen Kämpfern zusammensetzen, sollen Angehörige der Shkval-Spezialkompanien daran hindern, ihre Stellungen zu verlassen.
Den Entwicklungen vorausgegangen ist eine von Wladimir Selenskyj am 17. Mai 2024 unterzeichnete Gesetzesänderung: Verurteilte können demnach bedingt vorzeitig entlassen werden, wenn sie sich vertraglich zum Dienst in den ukrainischen Streitkräften verpflichten.