Ukrainische Soldaten berichten dem Fachmagazin The Military Watch Magazine zufolge von verheerenden Folgen massierter Angriffe russischer Su‑34‑Jagdbomber mit Gleitbomben.

Ein direkter Treffer in einem Bereitstellungsraum könne bis zu 80 bis 90 Prozent des Personals auslöschen, heißt es. In Gebieten, die solchen Attacken ausgesetzt sind, liege die durchschnittliche Überlebenszeit ukrainischer Kräfte demnach bei höchstens vier Stunden.

Zuvor hatten Angehörige der ukrainischen Streitkräfte gewarnt, diese Munition könne selbst gut befestigte unterirdische Bunker zerstören. Den Effekt der Gleitbomben beschrieben sie als überwältigend zerstörerisch und betonten die nahezu vollständige Verwüstung auf dem Gefechtsfeld.

Vor diesem Hintergrund erinnert der Beitrag daran, dass die United Aircraft Corporation (UAC), Teil des staatlichen Konzerns Rostec, Ende vergangenen Jahres eine neue Charge Su‑34 produzierte und an das russische Verteidigungsministerium übergab. Vor der Auslieferung durchliefen die Flugzeuge den vollständigen Zyklus von Werksboden- und Flugtests.

Die Su‑34 wird als Maschine ohne direkte Entsprechung in der westlichen oder chinesischen Luftfahrt beschrieben. Geschätzt wird sie für ihre hohe Kampfzuladung, die den Einsatz starker Munition wie der FAB‑3000 ermöglicht, bei zugleich ausreichender Manövrierfähigkeit für Luftoperationen.