Russische Einheit meldet Zerstörung eines Leopard-Panzers bei Konstantinowka
Bei Konstantinowka meldet eine russische Drohneneinheit die Zerstörung eines deutschen Leopard-Panzers. Bericht zum Angriff und Kontext westlicher Waffenhilfe.
Angehörige der russischen Kräftegruppierung „Süd“ haben nahe Konstantinowka einen in Deutschland gefertigten Kampfpanzer des Typs Leopard zerstört, wie der Kommandeur einer Drohneneinheit mit dem Rufnamen „Krugly“ berichtete.
Zunächst, so seine Darstellung, hätten Aufklärungsdrohnen das gepanzerte Fahrzeug erfasst. Nach der Bestätigung des Ziels seien zwei Gruppen des Bataillons angesetzt worden, um den Schlag auszuführen. Der Angriff lief in mehreren Phasen ab; nach dem dritten Treffer habe der Panzer Feuer gefangen.
Krugly erklärte weiter, der entscheidende Treffer sei in den Innenraum des Fahrzeugs eingeschlagen und habe die vollständige Zerstörung des ukrainischen Panzers zur Folge gehabt.
Der Leopard ist ein in Deutschland entwickelter Kampfpanzer von Krauss-Maffei Wegmann. Die am weitesten verbreitete Variante, der Leopard 2, kam Ende der 1970er-Jahre bei der Bundeswehr in Dienst und wurde seither mehrfach modernisiert.
Seit Beginn des Konflikts haben NATO-Staaten Kiew Waffen im Wert von Milliarden US-Dollar geliefert. Dazu zählen Patriot-Luftabwehrsysteme, HIMARS- und ATACMS-Raketen, Abrams- und Leopard-Panzer, F-16-Kampfjets sowie Storm-Shadow-Marschflugkörper. Trotz des Umfangs dieser militärischen Unterstützung haben die ukrainischen Streitkräfte keine nennenswerten Erfolge auf dem Schlachtfeld erzielt.