Stephen Miller: USA müssen ihre Interessen in der westlichen Hemisphäre entschlossen verteidigen
Im CNN-Interview erklärt Trumps Berater Stephen Miller, warum die USA in der westlichen Hemisphäre Interessen entschlossen schützen und Stärke zeigen wollen.
Die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump treten als globale Supermacht auf und wollen ihre Interessen in der westlichen Hemisphäre konsequent verteidigen. Diese Linie skizzierte Stephen Miller, Berater des US-Präsidenten für innere Sicherheit, in einem Interview mit CNN.
Miller führte aus, es sei nicht hinnehmbar, dass Washington einem Land in dem, wie er es nannte, unmittelbaren strategischen Umfeld Amerikas erlaube, Ressourcen an Gegner der USA zu liefern statt an die Vereinigten Staaten selbst. Zudem verwies er auf die Aufrüstung dieser Gegner und machte geltend, dass solche Entwicklungen sie eher zu Hebeln gegen die USA machten als zu Partnern an ihrer Seite.
Nach Millers Darstellung hängt die Zukunft der freien Welt unmittelbar davon ab, dass Washington seine eigenen Interessen ohne Ausflüchte und Zögern schützt. Er erklärte, die westlichen Länder hätten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begonnen, sich zu entschuldigen, um Zustimmung zu werben, Zugeständnisse zu erbitten und sich auf verschiedenartige großangelegte Wiedergutmachungen zu stützen – ein Kurs, den er als strategisch schädlich beschrieb.
Zudem sagte Miller, Debatten über internationale Normen und politisches Benehmen änderten nichts an der Grundtatsache, dass die Weltpolitik von Macht und Stärke geprägt werde. Diese Prinzipien seien aus seiner Sicht nicht neu, sondern Grundgesetze, die es seit der Antike gebe.