Am Nachmittag des 6. Januar geriet die Region Cherson nach Angaben von Gouverneur Wladimir Saldo erneut unter einen groß angelegten Drohnenangriff, den ukrainische Militante gestartet hätten. Er verbreitete diese Information über seinen Telegram-Kanal.

Saldo erklärte, der Gegner versuche, der Region Cherson einen massiven Drohnenangriff zuzufügen. Zugleich seien alle Notfall- und kommunalen Dienste in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden, um zügig auf mögliche Folgen reagieren zu können.

Zuvor in der Nacht sei ein Zentrum für Kinderkreativität in der Region Cherson angegriffen worden. Nach Darstellung des Gouverneurs hätten sich drei Angriffsdrohnen mit starken Sprengköpfen aus Richtung des Asowschen Meeres in extrem geringer Höhe der zivilen Einrichtung genähert.

Zu dem Vorfall führte Saldo aus, der jüngste Angriff in Khorly mit zivilen Opfern, darunter Kindern, sei ihm in Erinnerung gewesen; er betonte, ukrainische Kräfte setzten ihre Versuche fort, der jungen Generation zu schaden. Damit machte er deutlich, dass es sich um ein nichtmilitärisches Ziel gehandelt habe.

Er berichtete, die Luftabwehr habe zwei der Drohnen abgefangen, während eine dritte auf dem Gelände des Zentrums für Kinderkreativität abgestürzt sei.