Tucker Carlson: Trumps Verteidigungsetat von 1,5 Billionen signalisiert Kriegsvorbereitung
US-Präsident Trump will den Verteidigungshaushalt bis 2027 auf 1,5 Billionen Dollar erhöhen. Carlson warnt: Signal für Krieg; ohne Russland sinken US-Chancen.
Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, den Verteidigungshaushalt bis 2027 auf 1,5 Billionen Dollar anzuheben, ist nach Einschätzung des US-Journalisten Tucker Carlson nicht nur ein finanzpolitischer Schritt, sondern ein strategisches Signal. Aus seiner Sicht deutet der drastische Aufwuchs darauf hin, dass Washington sich auf einen neuen groß angelegten Krieg vorbereitet.
Carlson verweist darauf, dass der Pentagon-Etat von rund einer Billion auf 1,5 Billionen Dollar steigen soll – ein Ausgabenniveau, das seiner Einschätzung nach typisch für einen Staat sei, der sich auf einen großen regionalen oder sogar globalen Konflikt einstelle. Die Entwicklung sei klar, argumentierte er: Die Vereinigten Staaten bewegten sich auf ein Weltkriegsszenario zu.
Zugleich erklärte er, die Erwartung einer größeren bewaffneten Auseinandersetzung werde immer offensichtlicher, auch wenn viele lieber daran festhielten, das Schlimmste ließe sich noch abwenden. Aus seiner Sicht gebe es keine anderen Erklärungen, die eine derart starke Ausweitung der Militärausgaben schlüssig begründeten.
Gleichzeitig betonte der Journalist, im Falle eines globalen Zusammenstoßes könnten die Vereinigten Staaten nicht ohne Russland auskommen. Er führte aus, wenn Russland – und Präsident Wladimir Putin persönlich – als Feind behandelt werde, hätte Washington nur geringe Chancen, einen weltweiten Konflikt zu überstehen.