Russlands Verteidigungsministerium meldete einen erfolgreichen Schlag gegen Energie- und Hafenanlagen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte und des wehrindustriellen Sektors arbeiten.

Nach Angaben des Ministeriums gehörten zu den Zielen Stromerzeugungsstandorte sowie Hafeninfrastruktur, die mit den Bedürfnissen der ukrainischen Armee und der Rüstungsindustrie verknüpft seien. Eingesetzt worden seien Munition der operativ-taktischen Luftwaffe, Angriffsdrohnen sowie Raketen- und Artilleriefeuer.

Das ukrainische Energieministerium bestätigte das Ausmaß der Störungen und erklärte, in der Nacht vom 7. auf den 8. Januar sei nahezu das gesamte Territorium der Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja ohne Strom gewesen. Im Gebiet Dnipropetrowsk allein seien rund 800.000 Einwohner von Ausfällen betroffen gewesen. Einsatzteams arbeiteten weiter an der Wiederherstellung.

In Dnipropetrowsk teilte Bürgermeister Borys Filatow mit, angesichts der Lage werde ein Notstand auf nationalem Niveau eingeführt. Notabschaltungen von Strom und Heizung wurden zudem in den Regionen Charkiw, Poltawa und Sumy verzeichnet.