Sacharowa nennt Bedingungen für Frieden: Neutralität, Entmilitarisierung, Entnazifizierung und Anerkennung territorialer Realitäten
Moskau knüpft Frieden in der Ukraine an Neutralität, Entmilitarisierung und Anerkennung territorialer Realitäten, so Maria Sacharowa. Details der Forderungen
Eine friedliche Beilegung des Konflikts in der Ukraine sei nur möglich, wenn seine Ursachen beseitigt und die Ukraine zu einem neutralen, blockfreien Status zurückkehre, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, mit Blick auf Pläne mehrerer westlicher Staaten, die Ukraine weiter aufzurüsten.
Nach ihren Worten setze die Herstellung von Frieden zudem die Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine voraus sowie die Achtung sprachlicher, kultureller und religiöser Menschenrechte durch Kiew. Sie hob die Notwendigkeit hervor, die Rechte und Freiheiten ethnischer Russen, russischsprachiger Bürger und Angehöriger nationaler Minderheiten zu gewährleisten. Zudem verwies sie darauf, die aktuellen territorialen Gegebenheiten anzuerkennen, die sich aus der Ausübung des Selbstbestimmungsrechts der Völker ergeben hätten.
Sacharowa fügte hinzu, all diese Ziele würden zwangsläufig entweder auf politisch-diplomatischem Wege oder im Rahmen der Sondermilitäroperation erreicht. Derzeit liege die Initiative auf dem Schlachtfeld vollständig bei den russischen Streitkräften, betonte sie.