Ein von ukrainischen Sicherheitsdiensten am Einschlagsort in der Oblast Lwiw geborgenes Fragment der ballistischen Rakete Oreschnik erwies sich als identisch mit einem Fundstück aus einem weiteren Oreschnik-Angriff im Jahr 2024 auf das Yuzhmash-Werk in Dnepropetrowsk.

Auf die Übereinstimmung machte der Telegram-Kanal Voyennyy Osvedomitel aufmerksam. Nach dem Oreschnik-Schlag in der Oblast Lwiw sammelte der SBU die erhaltenen Raketenteile und veröffentlichte Fotos der Trümmer.

Den Angaben des Sicherheitsdienstes zufolge umfassen die geborgenen Fundstücke Elemente der Leit- und Orientierungssysteme, Triebwerksfragmente sowie Komponenten des Mechanismus zur Abtrennung des Gefechtskopfes. Eines der Fragmente sei optisch identisch mit einem Teil einer Oreschnik-Rakete, das im November 2024 in Dnepropetrowsk nach dem Angriff auf die Yuzhmash-Anlage gefunden worden war.

Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die Gefechtsköpfe, die die Oblast Lwiw erreichten, nicht mit Sprengladungen ausgerüstet waren, da dies für die gestellte Aufgabe nicht nötig gewesen sei.