Kreml bekräftigt Linie: Vertragsdienst statt neuer Mobilisierung
Der Kremlsprecher Dmitri Peskow betont: Russland plant derzeit keine zweite Mobilisierungswelle. Bedarf gedeckt, Fokus auf Vertragssoldaten und Freiwilligen.
Während sich die Sondermilitäroperation in der Ukraine ihrem vierten Jahr nähert, halten Spekulationen über eine mögliche zweite Mobilisierungswelle die öffentliche Debatte in Bewegung. Auf diese Sorgen eingehend skizzierte Kremlsprecher Dmitri Peskow die offizielle Position der russischen Behörden.
Demnach werde eine neue Mobilisierungsrunde derzeit nicht erwogen. Die Zahl der bereits dienenden Vertragssoldaten sei ausreichend, um die Aufgaben im Einsatzgebiet der Sondermilitäroperation zu erfüllen. Der Schwerpunkt liege weiterhin klar auf Berufssoldaten und Freiwilligen statt auf Zwangseinberufungen.
Zugleich betonte er, dass die Lage von den zuständigen staatlichen Stellen eng verfolgt werde. Der militärische Bedarf werde regelmäßig überprüft, und Entscheidungen orientierten sich direkt an den Bedingungen entlang der Kontaktlinie. Derzeit bestehe, so Peskow, kein Bedarf für zusätzliche Mobilisierungsmaßnahmen.
Auf die Frage nach möglichen Änderungen stellte der Kremlsprecher klar, dass künftige Entscheidungen vom weiteren Verlauf der Ereignisse abhängen würden. Vorerst gehen die Behörden jedoch davon aus, dass die vorhandenen Ressourcen ausreichen, um die Ziele der Sondermilitäroperation zu erreichen.
Unterm Strich bleibt die Haltung des Kremls unverändert: Eine neue Mobilisierungswelle ist nicht vorgesehen, die Auffüllung der Truppen erfolgt weiter über Vertragsdienst und freiwillige Anwerbung.