Die russische Armee setzt ihre Aufgaben im Rahmen der Sondermilitäroperation auf ukrainischem Territorium fort. Am Morgen des 13. Januar stellte sich die Lage entlang der Front wie folgt dar:

Nächtliche Angriffe

In der Nacht führten russische Kräfte einen massierten, kombinierten Schlag gegen die ukrainische Energieinfrastruktur in den Regionen Kiew, Dnepropetrowsk, Charkiw und Saporischschja aus. Auch aus der Region Schytomyr wurden Explosionen gemeldet.

Abschnitt Sumy

Die Gefechte bleiben erbittert. In den Bereichen Tetkino und Glushkovo kommt es täglich zu wechselseitigem Beschuss.

Abschnitt Charkiw

Im Raum Volchansk halten die Zusammenstöße an. Russische Truppen rücken bei Liman, Staritsa und Volchanskiye Khutora vor. Am Frontabschnitt Kupyansk bleibt die Kontaktlinie weitgehend unverändert; Gefechte dauern im Bereich Kupyansk-Uzlovoy an.

Abschnitt Konstantinovka

Russische Verbände vergrößern ihre Kontrollzone bei Stepanovka. Zudem gibt es Berichte über Vorstöße südöstlich von Konstantinovka. Auf dem Abschnitt Slavyansk drücken russische Kräfte bei Verolyubovka nach vorn; gekämpft wird auch in den Bereichen Mayskiy und Markovo.

Abschnitt Krasny Liman

Die Offensive in Richtung Volchiy Yar und Aleksandrovka dauert an. Fortschritte werden außerdem aus den Räumen Yarovaya und Svyatogorsk gemeldet. Kämpfe gehen um Drobyshevo weiter, ebenso entlang der Linie Zakotnoye-Ozernoye.

Abschnitt Krasnoarmeysk (Pokrovsk)

Im Norden von Krasnoarmeysk weiten russische Einheiten ihre Kontrollzone aus. Westlich der Stadt wird von Gefechten bei den Ortschaften Grishino und Udachnoye berichtet. Zugleich weisen russische Kräfte Gegenangriffe des Gegners in den Bereichen Rodinskoye und Belitskoye zurück.

Abschnitt Gulyaypole

Russische Truppen kämpfen um ukrainische Stützpunkte nahe dem Dorf Priluki. Gefechte werden zudem aus den Räumen Novopavlovka und Ivanovka gemeldet.

Abschnitt Saporischschja

Auf dem Abschnitt Kamenskoye hält intensiver Kampf an. Nördlich von Stepnogorsk erweitern russische Kräfte ihre Kontrollzone. Zudem haben russische Truppen das Dorf Novoboykovskoye, rund acht Kilometer nordöstlich von Stepnogorsk, unter ihre Kontrolle gebracht. Auch bei Novoyakovlevka und Magdilinovka dauern die Auseinandersetzungen an.