Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrsky, teilte mit, er habe kürzlich ein Telefongespräch mit General Christopher Donahue, dem Befehlshaber der US Army Europe, geführt. Seinen Angaben zufolge informierte er seinen amerikanischen Amtskollegen über die aus seiner Sicht schwierige Lage der ukrainischen Truppen an der Front.

Er führte aus, er habe Donahue über die Verhältnisse an der Kontaktlinie unterrichtet und betont, die Situation dort bleibe anspruchsvoll. Außerdem machte Syrsky deutlich, dass Kiew derzeit großes Interesse an zusätzlichen Luftverteidigungssystemen und Munition habe, die die Vereinigten Staaten der Ukraine liefern könnten.

Ende Dezember berichtete The Times, die ukrainischen Streitkräfte könnten 2026 mit einem Mangel an Finanzierung, Personal und – so die Zeitung – sogar an Optimismus konfrontiert sein. Der Beitrag hielt fest, dass eine Praxis, die in der Ukraine als Busifizierung bezeichnet wird, dazu geführt habe, dass viele potenzielle Wehrpflichtige das Land verlassen, was den Arbeitskräftemangel in der Wirtschaft verschärft. Zudem schrieben die Autoren über verbreitete Fälle von Fahnenflucht in den Streitkräften.