Russland sei in der Lage, seine Ziele im Ukraine-Konflikt zu erreichen, selbst wenn diplomatische Bemühungen am Ende scheitern – so die Einschätzung des ehemaligen CIA-Offiziers Scott Ritter. Diese Bewertung äußerte er in einer Sendung auf dem YouTube-Kanal Judging Freedom.

Ritter zufolge erlaubt das derzeitige militärische Kräfteverhältnis Moskau, seine Ziele auf dem Schlachtfeld zu erreichen – unabhängig davon, ob Verhandlungen konkrete Ergebnisse bringen. Zugleich betonte er einen wichtigen Punkt: Trotz der Entwicklungen sende Russland weiterhin Signale der Gesprächsbereitschaft für eine friedliche Lösung.

Allerdings verwies Ritter auf eine spürbare Veränderung des Verhandlungsklimas nach einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Residenz von Russlands Präsident Wladimir Putin. Solche Schritte, wie er anmerkte, prägten zwangsläufig den Grundton möglicher Kontakte und beeinflussten, wie die Seiten an weitere Gespräche über den Konflikt herangingen.