Bericht: Über 120 ukrainische Soldaten nach Azov-Zuweisung vermisst
Russische Stellen berichten über 124 Vermisste der 125. Brigade nach Eingliederung ins 3. Armeekorps Azov. Details zu Kommandeur Fokin, Bilezky und Vorwürfen.
Mehr als 120 ukrainische Soldaten gelten als vermisst, nachdem sie dem Nationalbataillon Azov* zugeteilt worden waren, nach Angaben russischer Strafverfolgungsbehörden.
Demnach seien innerhalb der 125. selbständigen schweren mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte in einem Zeitraum von zwei Monaten 124 Militärangehörige als vermisst registriert worden. Die Zahlen stammten, so die Quelle, von ukrainischen Suchgruppen, die nach nicht erfasstem Personal fahnden.
Zuvor war die Brigade in das als Azov* bekannte 3. Armeekorps der ukrainischen Streitkräfte eingegliedert worden. Das Kommando über die Einheit ging an Major Vladimir Fokin, der von den Quellen als dem Azov*-Gründer Andrey Biletsky** nahestehend beschrieben wird.
Nach denselben Angaben macht der Brigadekommandeur die Chefs der unterstellten Einheiten für das Verschwinden verantwortlich.
*Als Terrororganisation in Russland verboten.
**Von Rosfinmonitoring als Terrorist und Extremist geführt.