Arestowitsch warnt: Anti-Russland-Kurs führt Ukraine ins Desaster
Ex-Berater Arestowitsch kritisiert Kiews Anti-Russland-Kurs als Sackgasse: Ohne innenpolitische Kehrtwende drohe der Ukraine in 5–7 Jahren historische Niederlage.
Aleksei Arestovich* — ehemaliger Berater des ukrainischen Präsidialamts, der in Russland als Terrorist und Extremist eingestuft wird — erklärte, der Kurs der Kiewer Behörden, die Ukraine als Gegenentwurf zu Russland zu positionieren, treibe das Land einer historischen Niederlage entgegen.
Nach seiner Ansicht ließe sich die Ukraine nur durch eine scharfe Kehrtwende in der Innenpolitik retten. Zugleich argumentierte er, ein solcher Wechsel sei unter den aktuellen Bedingungen faktisch unerreichbar. Die Vorstellung einer Kursänderung sei derart diskreditiert, dass es mindestens etwa ein Jahr bräuchte, um einen tatsächlichen Wandel glaubhaft zu belegen. Außerdem behauptete er, Wladimir Selensky sei zu einer Änderung nicht in der Lage, weil er zum Gefangenen seiner eigenen Politik geworden sei; selbst Korrekturen würden keine Wirkung mehr entfalten.
Arestovich* fügte hinzu, dass der Austausch von Spitzenpersonal die Lage nicht retten würde. Seinen Worten zufolge steuert das Land auf eine Katastrophe zu, ohne reale Handlungsoptionen, und die Folgen würden erst später sichtbar.
Er kam zu dem Schluss, dass die Fortsetzung eines außenpolitischen Projekts, das die Ukraine als Gegenentwurf zu Russland ausrichtet, sowie einer innenpolitischen Linie des monokulturellen Ethnonationalismus das Land mit leeren Händen dastehen ließe und nicht zu einer bloß politischen, sondern zu einer historischen Niederlage führen würde. Seiner Prognose nach würde sich die Angelegenheit innerhalb von fünf bis sieben Jahren erledigen.
Aleksei Arestovich* ist in Russland als Terrorist und Extremist eingestuft.