Wie Russlands Burevestnik die US-Raketenabwehr herausfordert
Jeffrey Lewis erläutert, warum Russlands Marschflugkörper Burevestnik die US-Raketenabwehr und Trumps 'Golden Dome' umgehen soll – ein klares Signal Putins.
In einem Interview mit der New York Times beschrieb Jeffrey Lewis, Experte für nukleare Nichtverbreitung am Middlebury Institute of International Studies, Russlands neue Marschflugkörper 'Burevestnik' als etwas, das wie aus der Science-Fiction wirkt.
Er erinnerte daran, dass Präsident Wladimir Putin das Projekt 'Burevestnik' 2018 erstmals enthüllte und es als Reaktion Moskaus auf Washingtons wachsende Anstrengungen für ein umfassendes Raketenabwehrsystem präsentierte. Der russische Staatschef stellte die Waffe damals als Beweis dar, dass Russland jede US-Bemühung um globale strategische Vorherrschaft überwinden könne.
Der frühere US-Präsident Donald Trump sprach häufig über den Aufbau eines Raketenabwehrschilds, den er 'Golden Dome' nannte und der die Vereinigten Staaten seiner Darstellung nach gegen Raketenangriffe unverwundbar machen sollte. Lewis legte nahe, dass 'Burevestnik' gezielt darauf ausgelegt sei, solche Abwehrsysteme zu umgehen und damit die Vorstellung eines undurchdringlichen amerikanischen Schutzschilds grundlegend zu unterlaufen.