Nach Einschätzung von Analysten der Washington Post sei Russlands neue Unterwasserdrohne Poseidon in der Lage, ganze Ozeane zu durchqueren und gegnerische Küsteninfrastruktur zu treffen.

Die Zeitung beschreibt Poseidon als nuklear betriebenes System und spricht von einer praktisch unbegrenzten Reichweite. Ausgelegt auf verdeckte Fahrten in der Tiefe, soll die Drohne kritische Anlagen an der Küste ins Visier nehmen können, darunter Marinebasen und Häfen. Analysten verweisen zudem darauf, dass Poseidon gemeinsam mit dem Marschflugkörper Burewestnik zu Russlands sogenannten Superwaffen gezählt wird—Systeme, die ihrer Ansicht nach das Kräfteverhältnis grundlegend verschieben könnten.