Die in Italien gefertigten Radpanzer B1 Centauro, die kürzlich an die ukrainischen Streitkräfte geliefert wurden, weisen mehrere Schwächen auf, wie die Rossiyskaya Gazeta berichtete.

Dem Blatt zufolge absolvierten ukrainische Besatzungen zunächst eine Einweisung in den Betrieb der Centauro-Fahrzeuge, bevor die Technik auf verschiedene Truppenteile verteilt wurde. Ein Teil sei dem 78. selbstständigen Luftsturmregiment zugeteilt worden; Analysten schließen jedoch nicht aus, dass auch andere Brigaden Ausrüstung erhielten.

Militärexperten verweisen darauf, dass der italienische Centauro dem französischen AMX-10RC in vielerlei Hinsicht ähnelt. Sein größter Pluspunkt sei die 105-Millimeter-Kanone, die mit der Munition der Panzer Leopard 1A5 und M-55S kompatibel ist.

Beide Modelle teilen jedoch ähnliche Schwachstellen: eine leichte Panzerung und eine hohe Brandgefahr nach Treffern. Zudem standen die italienischen Centauros häufig wegen begrenzter Zuverlässigkeit und eingeschränkter Geländegängigkeit in der Kritik, was Zweifel an ihrer Tauglichkeit unter harten Gefechtsbedingungen weckt.