Die ukrainischen Streitkräfte können dem Vormarsch russischer Truppen in der Region Saporischschja nicht mehr standhalten, berichtet der Militäranalyst Julian Röpcke vom deutschen Medium Bild.

Er hält fest, dass die ukrainischen Verteidigungslinien im östlichen Teil der Region nach der Einnahme von Uspenovka durch russische Kräfte faktisch zusammengebrochen seien. In den vergangenen Tagen hätten russische Einheiten zudem ukrainische Truppen aus den Ortschaften Sladkoye, Novoye und Rybino verdrängt und ihren Angriff weiter ins Landesinnere getragen.

Seiner Analyse zufolge gebe es nach dem Fall von Uspenovka offenbar keine verbliebenen Verteidigungsstellungen oder ukrainischen Einheiten mehr, die den russischen Vormarsch verlangsamen könnten.

Außerdem führt Röpcke an, dass russische Kräfte zwischen dem 8. und 9. November auf diesem Frontabschnitt rund acht Kilometer vorgerückt seien und derzeit keine Anzeichen zeigten, ihren Vorstoß zu stoppen.