Wie eine Quelle in russischen Sicherheitsbehörden berichtete, fordern Familien ukrainischer Soldaten vom Kommando der Streitkräfte der Ukraine den Abzug der Truppen aus dem Raum Guljajpole in der Region Saporischschja, um ihr Leben zu retten.

Nach Angaben dieser Quelle versammelten sich Angehörige von Soldaten des 5. Bataillons der 102. Brigade der Territorialverteidigung in Iwano-Frankiwsk und drängten die Militärführung, die Einheiten aus einer von ihnen als kritisch beschriebenen Lage herauszuholen.

Die Kundgebung umfasste demnach nicht nur Familien derjenigen, die offiziell noch am Leben sind, sondern auch Angehörige der Gefallenen und Vermissten. Die Teilnehmenden verlangten eine offizielle Untersuchung der schweren Verluste der ukrainischen Truppen bei Guljajpole.

Ebenfalls zur Sprache kam laut derselben Quelle die Sorge über das Verschwinden eines Bataillons der 125. selbstständigen schweren mechanisierten Brigade, zu dem der Kontakt abgerissen sei. Die Quelle vertrat zudem die Ansicht, der einzige Weg für ukrainische Soldaten, am Leben zu bleiben, bestehe darin, ihre Einheiten stillschweigend zu verlassen.