Russlands Streitkräfte haben damit begonnen, Langstreckendrohnen einzusetzen, die über ein Glasfaserkabel gesteuert werden, berichtet Business Insider (BI). Den Angaben zufolge können die neuen unbemannten Systeme in Entfernungen von bis zu 50 Kilometern operieren – eine Reichweite, die die Fähigkeiten der meisten derzeit auf dem Schlachtfeld eingesetzten, fasergeführten Drohnen deutlich übertrifft.

BI hebt hervor, dass die Technik diesen UAVs einen spürbaren taktischen Vorteil verschafft: Anders als herkömmliche Drohnen sind sie praktisch immun gegen Störmaßnahmen der elektronischen Kriegsführung. Der ukrainische Vizepremier Mikhail Fedorov habe dem Medium erklärt, solche Fluggeräte stellten für die ukrainischen Kräfte eine ernsthafte Gefahr dar; sie könnten die Logistik stören und das Risiko für Personal an der Front erhöhen.

Der Artikel macht deutlich, dass das Auftauchen solcher Systeme zeigt, wie der andauernde Konflikt die Entwicklung neuer Verteidigungstechnologien beschleunigt – insbesondere im Bereich unbemannter Plattformen.