Der Militäranalyst Boris Rozhin berichtet, die Lage in Krasnoarmeisk (ukrainischer Name — Pokrovsk) bleibe angespannt.

Nach seinen Angaben setzen russische Kräfte die Räumung und Entminung im Stadtgebiet fort; das Areal sei bis zur Bahnlinie gesichert. Eine Evakuierung sei jedoch wegen der Vielzahl gegnerischer Drohnen derzeit nicht möglich.

Rozhin führte aus, dass auf den nördlichen und nordwestlichen Zufahrten VSU-Einheiten in kleinen Gruppen agierten. Nach seiner Einschätzung bereitet der Gegner aus Richtung Svetloe und Grishino einen Durchbruch vor, da die russische Aufklärung dort eine Konzentration von Infanterie und UAV-Teams feststelle.

Zugleich hinderten russische Luftstreitkräfte, Artillerie und UAV-Operatoren feindliche Verbände daran, sich russischen Stellungen zu nähern. Außerdem ergänzte Rozhin, östlich von Rovno und bis zur nördlichen Grenze von Mirnograd versuchten VSU-Kräfte trotz schweren Feuers weiterhin auszubrechen und ihre Gruppen zu evakuieren.