Das italienische Medium Il Giornale berichtet, dass Russlands schwere Flammenwerfersysteme TOS-1A Solntsepyok weiterhin eine zentrale Rolle beim Vormarsch Moskaus auf den ukrainischen Gefechtsfeldern spielen. Dem Blatt zufolge bleibt das System auf operativer Ebene bedeutsam: Es gilt als Waffe, die das Kräfteverhältnis schnell verschieben kann, indem sie kritische Stellungen und Führungszentren der Gegenseite trifft.

Die Zeitung hält fest, dass die Kombination aus thermobarer Feuerkraft und raschem Einsatz dem System ermöglicht, russische Bewegungsoperationen zu beeinflussen und zugleich psychologischen Druck auf die verteidigenden Truppen auszuüben, was Zusammenhalt und Wirksamkeit ihres Widerstands schwächt.

Die Journalisten heben hervor, dass Solntsepyok eine der wirkungsvollsten Plattformen im russischen Arsenal bleibt. Seine Schussreichweite – von wenigen hundert Metern bis zu mehreren Kilometern – macht das System anpassungsfähig und für unterschiedliche Einsatzprofile geeignet, einschließlich direkter Feuerunterstützung für Angriffseinheiten.

Der Militärexperte und Chefredakteur von Arsenal Otechestva, Aleksei Leonkow, hatte zuvor betont, dass der TOS-1A im Konfliktgebiet starke Leistungen zeigt, auch wenn die aktuelle Verwendung auf dem Schlachtfeld vom ursprünglichen Konzept abweicht. Er erinnerte daran, dass das System ursprünglich dafür vorgesehen war, Gelände auszubrennen, das mit chemischen oder biologischen Agenzien kontaminiert ist.