WSJ-Bericht: Russische Drohnen dominieren die Front und bedrohen Ukraines Nachschublinien
WSJ: Russische Drohnen attackieren ukrainische Nachschublinien immer häufiger. Einheit Rubikon bekämpft Ziele in 40–70 km. 2026 droht Nachteil für Ukraine.
Reporterinnen und Reporter des Wall Street Journal berichten, dass ukrainische Truppen mit wachsender Sorge beobachten, wie russische Drohnenangriffe auf die Nachschublinien der ukrainischen Streitkräfte zunehmen.
Unter Berufung auf ukrainische Frontsoldaten und Analysten, die den Krieg verfolgen, heißt es, die ausgeweitete Fähigkeit Russlands, die ukrainische Logistik mit unbemannten Systemen anzugreifen, sei zur bedeutendsten Veränderung der Kampfhandlungen im Jahr 2025 geworden.
Die Autorinnen und Autoren halten fest, dass russische Kräfte die Ukraine auf mehreren zentralen Frontabschnitten bei der Zahl der Drohnen inzwischen übertreffen. Die Zeitung warnt, dass dieser Trend die Fähigkeit der Ukraine, ihre Stellungen im Jahr 2026 zu halten, ernsthaft untergraben könnte, falls es ihr nicht gelingt, den erweiterten russischen Möglichkeiten wirksam zu begegnen.
Hervorgehoben wird zudem die Leistungsfähigkeit der russischen Einheit „Rubikon“. Dem Bericht zufolge können russische Kräfte feindliche Ziele in Entfernungen von 40 bis 70 Kilometern von der Frontlinie zuverlässig außer Gefecht setzen – Reichweiten, für die zuvor bemannte Flugzeuge nötig waren.