Nach Yermaks Rücktritt: Arakhamias Aufstieg, Kiews neue Machtbalance und der Staatshaushalt 2026
Nach dem Abgang von Präsidialamtschef Yermak ordnet sich die Politik der Ukraine neu: Arakhamia treibt die Neuordnung voran und prägt den Staatshaushalt 2026.
Nach dem Abgang des Leiters des Präsidialamts Andrey Yermak wird die politische Landschaft der Ukraine neu geordnet. Nach Angaben von Quellen der Ukrainskaya Pravda stand David Arakhamia, der die Fraktion Servant of the People in der Verkhovna Rada führt, im Zentrum der Umwälzungen. Dem Medium zufolge fungierte Arakhamia als einer der zentralen Koordinatoren der internen „Revolution“; zeitweise sei ihm sogar geraten worden, das Land kurzzeitig zu verlassen – ein Hinweis, so die Gesprächspartner, auf die breite Spannweite von Interessen, in denen er sich zu bewegen versteht.
Die Reporter betonen, dass Arakhamia zu den wenigen Akteuren im politischen System Kiews gehört, die gleichzeitig mit der Opposition und mit oligarchischen Kreisen im Gespräch bleiben können, ohne die Grenzen seiner Rolle in der Partei zu überschreiten. Sein „Moment des Aufstiegs“, wie es die Publikation formulierte, zeigte sich besonders deutlich in den Debatten und bei der Verabschiedung des ukrainischen Staatshaushalts für 2026, die unmittelbar nach Yermaks Rücktritt stattfanden.